Mädels – Juni 2016 hatte ich mein absolutes Höchstgewicht 87 kg bei 1,73.

in Venedig 2015

Ja ich wußte wie Abnehmen geht – wer von uns weiß das nicht?
Mehr Kalorien  verbrauchen als frau zu sich nimmt – ist doch ganz leicht, oder?

Trotzdem hatte ich ständig mehr auf den Rippen – alles spannte und shoppen war eine Qual – kennt Ihr das?
Ich probierte low carb, low fat, kein Zucker – Trennkost – und wie sie alle heißen…
alles was zurück blieb, war das Gefühl, nie schlanker zu werden und die Lust am Essen verloren zu haben.

Ich liebe gutes Essen – am liebsten italienische oder Wiener Küche – mal ein Schnitzel,
dann wieder Spinat mit Spiegelei oder Spaghetti mit Ragout.

Dann kam 2016 meine Kur.. Abnehmen war kein Thema…
dort änderte sich mein Leben vollständig….
ich verlor in den 3 Wochen 4 Kilo – ja, ich mochte das Essen nicht..
zu viel Convenience und Zuckerersatzstoffe (Aspartam-Marillenkuchen – wääähh).
Dazu viel Bewegung und das nette Zusammensein mit meinen Mitinsassinnen.. perfekt…

Zu Hause hab ich einfach weitergemacht und ganze 12 Kilo verloren.
Obwohl 52 Jahre alt hat sich mein Körper 100%ig verändert. Es ist möglich. Bleibt dran!

Seit 2 Jahren wiege ich etwa 75 kg  – habe wunderbare Blutwerte und die KörperFettmessung ist im Idealbereich – also wie?

Meine 11 goldenen Abnehmtipps

in Venedig 2017
  1. Iß nur, was Dir schmeckt!

  2. Hör auf, wenn Du satt bist!

  3. Iß nur Selbstgekochtes

  4. Keine Limonaden ode aromatisiertes Wasser

  5. Laß Dir Zeit! Stress Dich nicht mit wiegen!

  6. Bewegung! Bewegung! Bewegung!

  7. Kraftübungen

  8. Ernährungsumstellung?

  9. Essenspausen

  10. Dreh den Fernseher ab – geh raus

  11. Loslassen!

#1: Iß nur, was Dir schmeckt!

Das machst Du jetzt schon? Bravo! Aber bist Du sicher?
Ist Du nicht manchmal etwas, weil es gerade „da“ ist?
In der Kantine, im Lokal oder im Kühlschrank?
Bei dem vielen Angebot ist es manchmal echt schwer, auf seinen Körper zu hören – was er gerade braucht und auf was er Lust hat…

Oft hab ich nichts Süßes gegessen, weil ich ja abnehmen wollte – mit dem Effekt, das ich das „Richtige“ gegessen habe und danach das Süße.. das „Richtige“ machte mich einfach nicht satt und zufrieden..Hör in Dich und iß genau das, was Dich zufrieden macht.

 

#2: Hör auf, wenn Du satt bist!

Das ist für mich das Schwierigste. Wenn am Teller noch was liegt, ess ich es.
Wenn im Topf noch was ist, hol ich mir Nachschlag. Erziehung? Ich weiss es nicht.
Koche kleinere Portionen – nicht mehr als 300 g für einen Teller
(und das ist sicher mehr als die meisten Diäten vorgeben)

Sobald Du satt bist, hör auf zu essen!
Heb es für den nächsten Tag auf oder schmeiss es weg. (Ja, das ist hart – also kleinere Portionen kochen!)
Buffets und Lokale mit XXL-Portionen einfach meiden.
Sobald Dein Magen kleiner ist, wird es höllisch weh tun, wenn Du zuviel ißt – ein Lernprozess 🙂

 

#3: Iß nur Selbstgekochtes!

Am Beginn ganz wichtig!
Erstens weißt Du, was drinnen ist, zweitens kannst Du die Menge steuern – aber vor allem ißt Du automatisch weniger.
Oder bäckst Du Dir schnell eine Zimtschnecke?

Keine Zeit zum Kochen? Geh bitte! Du verbrauchst mehr Zeit in der Umkleide bis Dir endlich was passt.

Iß möglichst wenig Fertigzeugs. Statt Wurst vielleicht Rohschinken? oder geräucherte Forelle?
mit ein bisschen Frischkäse vermischt schon ein guter Aufstrich.
Ok Du wirst Dir kein Brot backen, aber dann schau, das möglichst wenig Zutaten drin sind.
Gewöhn Dir einfach an, die Zutatenliste zu lesen und vermeide Produkte mit mehr als 5 Zutaten, Zusatzstoffen und Aromen.
Wenn es in der Kantine nichts gibt, was Dir schmeckt, dann nimm Dir was mit.

 

#4: Keine Limonaden oder aromatisierte Wasser!

Auch wenn diese Getränke als zucker – oder kalorienarm beworben werden, enthalten sie Zucker, Dextrose oder Sirupe bzw. Zuckerersatzstoffe und Aromen.Je natürlicher das Essen umso ursprünglicher der Geschmack, gewöhnen wir uns wieder daran.
Dann schmeckt Fertigzeugs meist zu süß, fettig oder metallisch.

Verarbeitete Lebensmittel – auch wenn sie unter gesund firmieren, enthalten meistens sehr viele Kalorien..oder chemische Stoffe  „imitieren“ den Geschmack.

Dafür sollte uns unser Körper zu schade sein.
Wie wär es als Alternative mit einem eisgekühlten Früchtetee – eventuell mit wenig Zucker gesüßt?

 

#5: Laß Dir Zeit! Stress Dich nicht mit wiegen!

Erfahrungsgemäß hast Du in 3 Wochen nicht 5 Kilos zugenommen, sondern stetig und langsam ein bisschen mehr..
also gib dem Körper Zeit, die überschüssigen Kilos auch langsam wieder abzubauen.
Wer freut sich nicht wenn morgens die Waage weniger anzeigt? Leider auch frustrierend, wenn es nicht so ist.

Stell Dich nur einmal die Woche auf die Waage – schau lieber in den Spiegel,
ob Du eine Veränderung siehst? Merkst Du es an Deiner Hose?

 

sportlich 2018
Sport macht Spaß..

#6: Bewegung! Bewegung! Bewegung!

Es hilft nichts – ohne Bewegung kein Abnehmen und vor allem Halten des Gewichts.
Ihr könnt wesentlich mehr essen und die Figur wird straffer trotz Kilos – je nach der Intensität der Bewegung.
Für mich ist Sport und Training heute unverzichtbar geworden.
Vor meiner Kur war ich maximal mit meinem Hund spazieren.

Bei den Kraftübungen bin ich kläglich auf der Matte verendet. Heute versuche ich jeden Tag möglichst viel Bewegung einzubauen. Gehe die Treppen bei der Ubahn statt den Rolltreppen – ja am Anfang bleibt Dir die Luft weg.. aber es wird besser.. nicht aufgeben.
Natürlich solltest Du vorher bei Deinem Arzt abchecken, was Du darfst.

Begonnen habe ich mit Nordic Walking und da ich gerade auch mitten in meiner Trennung steckte,walkte ich 1.5 Stunden durch den Augarten. Meine Stöcke und meine Gedanken – nicht mehr.

Nordic Walking kann jeder – fast überall. Du brauchst gutes Schuhwerk, die richtigen Stöcke und die richtige Technik. Denn es ist ein Sport und kein Spazieren gehen mit 2 Stecken in der Hand 🙂

Wenn Du es richtig machst – verbrennst Du je nach Geschwindigkeit 400 bis 600 Kcal/Stunde.
Da ist dann auch mal eine Pizza drin.

 

#7: Kraftübungen!

Neben der Ausdauer mußt Du auch die Muskeln trainieren  – entweder im FitnessStudio oder zu Hause mit Eigengewicht (Deinem Körper).Es gibt jede Menge Youtube-Videos mit guten Übungen. Klassiker sind Ausfallschritt, Kniebeuge, Liegestütz und Situps.. aller Anfang ist sehr zäh.. aber wenn Du plötzlich OberarmMuskeln spürst und Deine ausgeformte Schulter siehst, wirst Du begeistert sein.
Ich gehe ins FitnessStudio, weil kontrolliert wird, ob ich es richtig mache und ich liebe abwechslungsreiches Training von Yoga über Shape up bishin zu Kickbox Workout.

Finde Deinen Sport und bleib 1 – 2 Monate eisern dabei, dann ist es eine Gewohnheit geworden, Du wirst Dich nicht mehr wohlfühlen ohne Sport – Deine Kondition wird besser und Du wagst Dich an Neues – probier möglichst viel aus..
Ja oft denke ich mir . warum tu ich mir das an – verschwitzt und völlig fertig keuchend nach der Shape up-Stunde.aber es macht mich stolz… so viel erreicht – hätte ich nie für möglich gehalten.

Beim Sport hab ich auch gelernt, dass immer noch a bisserl mehr möglich ist.
Der Geist ächzt keine Kniebeugen mehr.. aber es gehen immer noch 5-6 Stück..
lass Dich von Deinem Kopf nicht einschränken! Du kannst mehr!

 

#8: Änderung der Eßgewohnheiten

Verändern sich Deine Eßgewohnheiten? Merkst Du schon, dass Fertigzeugs nicht gut schmeckt?
Baust Du mehr Gemüse oder Obst in Deinen Speiseplan ein?
Magst Du es jetzt schon frischer und knackiger?
Unser Körper ist sehr individuell und nicht jede verträgt jedes Lebensmittel gleich gut, daher sind Diäten,
die alle über einen Kamm scheren, zum Scheitern verurteilt.

Ich liebe Kohlehydrate – ohne Pasta oder Erdäpfel kann ich nicht leben… Low carb ist für mich eine Tortur..
andere lieben Steak und Salat.. die wollen wohl nicht vegetarisch schlank werden..
Finde Deinen Weg – Deine für Dich richtigen Lebensmittel – probier viel aus – Abwechslung macht Spaß!

Wenn Du nach dem Essen todmüde wirst oder einen Verdauungsschnaps brauchst.. dann war’s nicht richtig 🙂
Hör einfach auf Deinen Körper und fühl Dich wohl!

 

#9: Essenpausen

Dein Körper braucht zwischen den Mahlzeiten mind. 5 Stunden Pause –
keine Kalorien .. kein Apfel, keine Latte, keine Limo..
dann sinkt der Insulinspiegel wieder und Du beugst Diabetes vor.

Ich habe mir angewöhnt, nur 2x am Tag zu essen.. ordentliches Frühstück und am späteren Nachmittag die Hauptmahlzeit…
wenn ich zum Essen ausgehe, wird natürlich später gegessen.. dann hab ich zwar schon ordentlich Hunger..
schadet ja nicht, umso mehr freu ich mich auf was Feines..

 

#10: Dreh den Fernseher ab – geh raus!

Geh unter Leute, triff Dich mit Freundinnen – Kino – Tanzen alles, was Dir Freude macht.
Je weniger Du zu Hause in der Nähe des Kühlschranks und der SchokoLade bist,
um so besser. Dann braucht Dein Gehirn nicht ständig darüber nachdenken, was es noch essen könnte..

 

#11: Loslassen!

Jetzt kommt der schwierigste Teil – für viele sind die überflüssigen Kilos ein liebgewordener Schutz.
Wozu brauchst Du sie? Wovor mußt Du Dich schützen?

Ich war meiner Beziehung wohl schon entwachsen, hab aber dennoch eisern daran festgehalten.
Sobald ich es geschafft hatte, loszulassen – brauchte ich den Schutz nicht mehr..

und Mädels glaubt mir – ich lebe seitdem nicht verletzungsfrei, aber ich brauche kein Essen mehr um mich wieder wohlzufühlen.
Vielleicht habe ich es durch Kickboxen ersetzt, das Schlagen auf den Sandsack befreit oft ungemein 🙂

und jetzt wünsch ich Euch allen VIEL ERFOLG!
Ich freu mich auf Eure Berichte!!!
Gleich hier als Kommentar!

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